Für jede Lösung ein Problem

Die letzte Woche kann man getrost als gebrauchte Woche abhaken. Es ist für mich immer wieder unverständlich das Menschen nur auf der Suche nach Fehlern sind. Gewiss hat unsere Erziehung einen großen Teil damit zu tun. Die Fokussierung auf Fehler aufmerksam zu machen und diese akribisch zu bearbeiten, ist großer Bestandteil unseres täglichen Lebens. Wir sind halt immer noch preußische Soldaten die, wie es sich für Beamte gehört, strikte Muster abarbeiten. So funktioniert unsere Gesellschaft. Sicher haben bestimmte Regeln auch ihre Vorteile und bringen Sicherheit, aber sich nur auf diese Regeln zu berufen und nicht aktiv zur Problemlösung beizutragen, hilft wenig. Es ist natürlich einfacher sich, hinter Vorschriften und Kompetenzen, zu verstecken um sein Recht einzufordern. In vielen Fällen machen das Menschen die von ihren eigenen Unzulänglichkeiten ablenken wollen um ihrer Opferrolle eine Bühne zu geben. Dieser Umstand macht es schwer, ein positives Umfeld zu schaffen, um die Energie auf die wirklich wichtigen Dinge zu lenken.

Vielleicht sollten wir anfangen, auch mal wieder kleine Erfolge zu feiern, und nicht immer nur den Fokus auf Probleme legen.

Wie wir diese lösen hat man uns mit Formeln, Methoden und Rechtschreibregeln, schon in der Schule eingetrichtert.

Aber hat uns auch jemand beigebracht wir wir ein gutes Ergebnis mal genießen und feiern? Dafür habe ich noch keine PowerPoint Präsentation gesehen, oder ein Fish Bone Diagramm ausgewertet. 

Da sich das wohl auch in näherer Zukunft nicht ändern wird, bin ich froh wenn ich die Zeit finde einen ruhigen Moment in der Natur zu verbringen. Ein Blick auf's Wasser ohne Hektik und ohne Menschen die die ihre Aufmerksamkeit und Selbstbestätigung durch ewiges jammern einfordern.

In diesem Sinne, bis dahin und eine gute Woche!

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