Selfie und seine Tücken

Letzte Woche wurde es mal wieder Zeit mit Blitz und Dauerlicht zu spielen.

Also zack, die halbe Wohnung mit Hintergrund, Stativen, den Rotolights und einer Softbox vollgestellt.

Ist lange her das ich das gemacht habe.

Ich habe mit der Softbox bestimmt 20 Bilder geschossen die allesamt für die Tonne waren.

Alle waren blaustichig und sahen grauenhaft aus. Okay, letzteres kann auch am zu fotografierenden Subjekt gelegen haben.

Ziel war es eigentlich von vorne, klassisch mit der Softbox und Grid zu blitzen und von hinten ein Rim-Light  einzusetzen um die zweite Gesichtshälfte nicht zu dunkel werden zu lassen.

Nach x Versuchen ohne adäquates Ergebnis habe ich mir die Zielfoto von Stephan Wiesner geschnappt und habe dieses Setup nochmals nachgelesen.

Und siehe da, die nächsten 10 Versuche waren genauso daneben.

 

Bei einem Glas Gin Tonic inmitten meines filmreifen Aufbau's viel es mir wie Schuppen aus den Haaren. Ich habe mich versucht ein bisschen mit den Videoeinstellungen vertraut zu machen und hatte noch ein entsprechendes Picture Profile eingestellt. Dieses hat dann halt auch die Fotos entsprechend beeinflusst.

Wozu ein Glas Gin doch alles gut sein kann.

Der Abend war gerettet und ein neues Profilfoto für Facebook war im Kasten.

Wieder was gelernt.

Vor allen Dingen nicht aufzugeben. Manchmal steckt der Teufel halt im Detail.

Der Urlaub ist nun auch vorüber und deshalb noch eine charmante Arbeitswoche!

Bis nächsten Dienstag!

 

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